Traumazentrum

Die Versorgung erfolgt nach klar definierten Phasen: Robert Baginski, Oberarzt Orthopädie/Unfallchirurgie (r.) und Marcel Knorr, pflegerische Leitung Zentralambulanz, zeigen den „Schockraum-Algorithmus“ (den Ablauf)

Die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie ist von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) als lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk Region Köln zertifiziert. Die Aufgabe von Traumazentren ist die umfassende Versorgung Schwerverletzter. Die Abteilung erfüllt hohe Anforderungen, um als Traumazentrum zertifiziert zu sein, und optimiert die Versorgung schwerverletzter Menschen in der Region.

Kompetenz in der Versorgung Schwerverletzter

Neben der fachlichen Kompetenz verfügt das Marienhospital über eine spezielle personelle, strukturelle und apparative Ausstattung und garantiert die Aufnahme von Schwerverletzten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Durch eine enge Abstimmung innerhalb des Traumanetzwerkes ist sichergestellt, dass Schwerverletzte bei Bedarf schnellstmöglich in für die Versorgung ihrer Verletzung am besten qualifizierte Spezialkliniken kommen, etwa in Schwerbrandverletzten-, Rückenmarksverletzten- und Replantationszentren. Bei Patienten, die den Bedarf einer neurochirurgischen Versorgung oder der Versorgung großer Amputationen haben, oder bei Arbeitsunfällen, in denen das Gesetz eine Verlegung vorschreibt, kooperiert das Marienhospital Brühl mit dem überregionalen Traumazentrum des Krankenhauses Merheim der Kliniken der Stadt Köln.

Alle anderen Fälle versorgt das Haus selbst.

Fachkräfte stehen im "Schockraum" bereit

Schockraum
Der Schockraum ist für die Versorgung Schwerverletzter speziell ausgerüstet

Auch Polytraumatisierte, also Patienten mit mehreren gleichzeitig bestehenden Verletzungen, von denen eine oder mehrere zusammen lebensgefährlich sind, werden im Traumazentrum versorgt.

Dazu arbeitet die Abteilung eng mit den anderen Fachabteilungen des Krankenhauses zusammen, etwa mit der Anästhesie und Intensivmedizin.

 

Da die Schnelligkeit der Versorgung für den Patienten entscheidend ist, verfügt der Rettungsdienst über eine eigene Telefonverbindung ins Traumazentrum. Geht hier ein Alarm ein, stehen bereits bei Eintreffen des Schwerverletzten im Marienhospital alle erforderlichen Fachkräfte im speziell ausgerüsteten Bereich, dem sogenannten „Schockraum“, bereit und übernehmen sofort die Versorgung.

Lokales Traumazentrum (DGU) im Traumanetzwerk Region Köln

Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie

Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie

So erreichen Sie uns:
Telefon: 02232 74-247
Telefax: 02232 74-232
E-Mail: unfallchirurgie(at)marienhospital-bruehl.de

Chefarzt:
Dr. med. Armin Bauer
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Sportmedizin
D-Arzt

Oberärzte:
Robert Baginski
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
D.A.F. Zertifikat Fußchirurgie

Dr. med. Jörn Afflerbach
Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie,
Chirotherapie und Sportmedizin

Gregor Wolfgang Hencke
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Chirotherapie, Akupunktur, Osteopatahie, Sportmedizin

Endoprothesen-Sprechstunde
BG-Sprechstunde
Hand- und Fuß-Sprechstunde
Wirbelsäulen-Sprechstunde

Allgemeine Sprechstunde
Privatsprechstunde
Termine nach Vereinbarung
Anmeldung:
Telefon 02232 74-247 und -250