Ein Krankenhausaufenthalt bedeutet für Patienten wie Angehörige häufig eine kritische Ausnahmesituation. Sie sind besorgt über die Krankheit, deren Ursachen und die möglichen persönlichen, familiären und sozialen Folgen.
In dieser Situation bietet der Sozialdienst Unterstützung durch Klären der individuellen Lebenssituation sowie Beratung, Organisation und Vermittlung von Hilfen zur Krankheitsbewältigung und Genesung.
Die psychosoziale Beratung bietet die Möglichkeit, Probleme, ihre Ursachen, Ziele für die Bewältigung und Lösungsmöglichkeiten zu besprechen.
In folgenden Bereichen ist der Sozialdienst für die Patienten des Marienhospitals da:
- Begleitung während des Krankenhausaufenthaltes
- Beratung und Hilfe bei der Organisation nachstationärer Versorgung
- Beratung zur Kostenklärung
- Information, Beratung über und Vermittlung in teilstationäre und stationäre Einrichtungen
- Sozialrechtliche und finanzielle Hilfen/Antragsverfahren (Schwerbehindertengesetz, Pflegeversicherung, Sozialhilfeantrag u. Ä.)
- Beratung und Information bei Tumorerkrankungen und Einleitung einer Anschlussheilbehandlung (AHB) sowie Beantragung finanzieller Hilfen
- Psychosoziale Beratung zur Krankheitsbewältigung sowie bei persönlichen und sozialen Schwierigkeiten
- Beratung zu und Einleitung einer Betreuung (nach § 1896 BGB)
- Beratung bei Suchtproblemen
- Klärung von häuslichen und familiären Problemen
- Beratung zu Selbsthilfegruppen
- Kontaktherstellung zu Behörden
Wenn Sie den Sozialdienst sprechen möchten, informieren Sie bitte die Ärzte, Schwestern oder Pfleger auf der Station, die den Kontakt gerne für Sie herstellen.
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